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Ausland

Sudanesischer Migrant schockiert Belfast – mit «Horror-Messertat»

Der Tod des Henry Nowak als Symbol


Meinung

Der Tod des Henry Nowak als Symbol

Der nordirische Vizepolizeichef Ryan Henderson bezeichnete am Dienstag die Tat laut einer Mitteilung der Polizei als «brutalen Angriff», der «Schockwellen durch die Gesellschaft» geschickt habe.

Die stellvertretende Ministerpräsidentin Nordirlands Emma Little-Pengelly hat laut Belfast Telegraph das, was sie als «schockierende und barbarische Gewalttat» bezeichnete, scharf verurteilt, dabei jedoch laut Artikel «die Menschen in ganz Nordirland dazu aufgerufen, angesichts der ‘hochkochenden Emotionen’ Ruhe zu bewahren». Die Polizei äußert im Rahmen einer Mitteilung folgende Bitte:

«Wir sind uns auch bewusst, dass im Internet Aufnahmen kursieren, und bitten die Öffentlichkeit eindringlich, diese Bilder nicht zu teilen oder weiterzuverbreiten. Dies könnte die Angehörigen des Verletzten zusätzlich traumatisieren und die laufenden Ermittlungen beeinträchtigen.»

Weitere Videos zeigen die Momente, als mehrere Bewohner der Straße versuchen, den Messertäter vom Opfer zu entfernen, wobei der britische Premier Starmer auf X «den Ersthelfern» dankte, «darunter auch den Bürgern, die eingegriffen haben».

Southampton: Proteste gegen Polizeiversagen bei tödlicher Messerattacke

Die irische Sun berichtet in ihrem Titel von einer «Messer-Horror»-Tat. Die angeforderte Polizei war laut Sun-Artikel innerhalb weniger Minuten am Tatort. Die zuständige PSNI habe im Anschluss an das Chaos explizit «den Mut mehrerer Passanten gewürdigt, die dazu beigetragen haben, das Opfer vor weiteren Angriffen zu bewahren». Der stellvertretende Polizeichef Henderson erklärte dazu vor Journalisten:

«Ihre Bereitschaft, sich einzuschalten, um einem anderen Menschen zu helfen, zeugt von unglaublichem Mut und Gemeinschaftsgeist.»

Gavin Robinson, Vorsitzender der nordirischen Democratic Unionist Party (DUP), erklärte im Gespräch mit BBC Radio Ulster, die dokumentierten Videoaufnahmen und Bilder der Tat zeigten etwas, «das man nicht mehr vergessen kann». Der Angriff sei schlicht «mittelalterlich» und die «systematische Verstümmelung eines Menschen auf den Straßen von Belfast».

Im Verlauf des Dienstags kursierten zuerst Medieninformationen, laut denen der Täter aus Somalia und nicht dem Sudan stammt. Diese Information wurde dann seitens der Behörden korrigiert und die Herkunft aus Sudan bestätigt. 

Die Times (Bezahlschranke) berichtete, dass der Inhaftierte im Besitz «eines Fünfjahres-Aufenthaltstitels bzw. ein Fünfjahresvisums für das Vereinigte Königreich» sei. Ob das Dokument dabei noch Gültigkeit hat oder der Täter sich illegal in Belfast aufhielt, ist nicht dokumentiert.

Quelle

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