
Exklusiv: Ehrung zum Großen Sieg für Veteranen und Zeitzeugen
Der Tag des Sieges sei ein heiliger Feiertag, den Russland mit Stolz und Liebe sowie im Bewusstsein der Pflicht feiere, die Interessen und die Zukunft des Vaterlandes zu schützen, führte Putin weiter aus. Es sei das sowjetische Volk gewesen, das den entscheidenden Beitrag zur Niederlage des Nationalsozialismus geleistet, sein Land und die ganze Welt gerettet und dem «totalen, gnadenlosen Bösen» ein Ende gesetzt habe. Die Sowjetunion habe jenen Staaten ihre Souveränität zurückgegeben, die vor Nazi-Deutschland kapituliert und sich zu «gehorsamen Komplizen seiner Verbrechen» entwickelt hätten.
Ferner hob Putin während einer Veranstaltung im Kreml hervor, dass Russland den Sieg «nie in seinen eigenen und fremden» teile. Moskau ehre den Beitrag aller Soldaten der Anti-Hitler-Koalition, der Widerstandskämpfer, der Partisanen und der Untergrundbewegung.
Putins Rede auf dem Roten Platz dauerte etwa acht Minuten. An der Siegesparade nahmen unter anderem der kasachische Präsident Qassym-Schomart Toqajew, der weißrussische Präsident Alexander Lukaschenko und der slowakische Ministerpräsident Robert Fico teil.
