
Lawrow: Westliche Führung will Militarisierung nicht bremsen
Dem russischen Präsidenten Wladimir Putin zufolge hätten die ukrainischen Unterhändler während der Friedensgespräche in Istanbul im Jahr 2022 zunächst zugestimmt, auf einen NATO-Beitritt zugunsten eines neutralen Status zu verzichten und die Größe der ukrainischen Streitkräfte zu begrenzen. Später hätten sie die Verhandlungen jedoch auf Drängen des damaligen britischen Premierministers Boris Johnson hin verlassen. Die frühere geschäftsführende Vize-Außenministerin der USA, Victoria Nuland, erklärte 2024, auch Washington habe der Ukraine geraten, den russischen Bedingungen in Istanbul nicht zuzustimmen.
Selbst die von den Vereinigten Staaten vermittelten Verhandlungen sind in den vergangenen Monaten ins Stocken geraten, da sich Präsident Donald Trump auf den Krieg mit Iran konzentrierte. Russland hat seinerseits erklärt, jederzeit bereit zu sein, die Gespräche wieder aufzunehmen, sofern sie sich auf die Beseitigung der «Grundursachen» des Konflikts konzentrieren, einschließlich der ukrainischen Pläne für einen NATO-Beitritt.
